Wie man alltägliche Dinge schneller machen kann

Auf waitless.org wird mit anschaulichen und witzigen Videos gezeigt, wie man alltägliche Dinge schneller machen kann.


Ei aus Schale pusten

Zum Beispiel, wie man ein Ei locker in 10 Sekunden schält. Oder wie man sein T-Shirt ähnlich wie Jim Carrey in Bruce Allmächtig in null Komma nichts auszieht. Oder wie man Schuhe mit einem Handgriff bindet. Andere Tricks, wie das Loswerden von lästigem Sand sind auch dabei.

Den Trick mit dem T-Shirt habe ich schon gelernt, und andere werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Es lohnt sich, da mal reinzuschauen :) .

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Hüpfender Roboter

Nach dem Roboter, der wie eine Motorsäge klingt hier ein Video eines Roboters, der wie ein Frosch hüpfen kann: Robot Frog.

Er hat das Aussehen eines Frosches und die Gelenke sehen auch ziemlich ähnlich aus. Ich gespannt wann die ersten Roboter kommen, die genau den gleichen Muskelaufbau haben wie Menschen und über die gleiche Bewegungsvielfalt verfügen.

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Wie neu geboren

Wie neu geboren fühle ich mich seit dem 31. Juli 2007. Hier der Beweis ;) .

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Python 3.0 Alpha 1 verfügbar

Die erste Alpha-Version von Python 3.0, auch bekannt als Python 3000 (scherzhaft nach dem voraussichtlichen Erscheinungsjahr benannt), ist auf der Python-Website verfügbar. Sie ist vor allem für Programmierer gedacht, die einen ersten Eindruck von Python 3 haben möchten.

Im Lauf des Jahres wird es noch mehrere Alpha-Versionen geben, im 2008 dann Betas und die finale Version ist für August 2008, also in einem Jahr geplant. Bin gespannt was zuerst draussen ist, Python 3 oder Ruby 2 – am Ende noch Perl 6 ;) .

Bei Python habe ich ein gutes Gefühl, der ganze Prozess wird in diversen PEPs (Python Enhancement Proposals) ziemlich transparent dokumentiert und auch die Mailing-Liste Python 3000 ist informativ.

Diese Präsentation von Guido zeigt die wichtigsten Änderungen im Vergleich mit Python 2. Hier meine Zusammenfassung, mit Links zu den PEPs:

  • Viele Altlasten (z. B. klassische Klassen) entfernt und generell Codebasis verbessert
  • bytes und str anstatt str und unicode, also Strings sind standardmässig Unicode-Strings, zu/von bytes muss explizit konvertiert werden
  • Ein-/Ausgabe überarbeitet, verschachtelbare Streams wie in Java, aber grundlegende Dinge bleiben einfach
  • Neue String-Formatierung, "{0.name} ({0.alter})".format(person) anstatt "%s (%i)" % (person.name, person.alter)
  • Abstrakte Basisklassen (ABCs) für eingebaute und eigene Klassen; ähnlich wie Interfaces von Java, nur dass Methoden auch Implementierung haben können und dank Mehrfachvererbung von mehreren abgeleitet werden kann
  • Optionale Annotationen für Funktionsparameter wie zum Beispiel def haul(item: Haulable, *vargs: PackAnimal), die für Python selber keine Bedeutung haben, aber zum Beispiel für generische Funktionen verwendet werden können
  • range(), zip(), map(), filter() geben Iteratoren zurück
  • dict.keys() und ähnliche geben nicht mehr eine Liste zurück, sondern eine View (Sicht), was schneller ist

Ach ja, Python 3 wird keine geschweiften Klammern anstelle von Einrückung verwenden, hier Pythons Meinung dazu:

>>> from __future__ import braces
  File "<stdin>", line 1
SyntaxError: not a chance

:) . python -c 'import this' ist auch was lustiges zum ausprobieren.

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Prüfungen hinter mir

Jee! Heute Morgen hatte ich die letzte von 8 Abschlussprüfungen im Sommersemester 2007, und zwar über Wissensbasierte Systeme. Die ganze Prüfungszeit war schon ziemlich stressig, aber insgesamt ists mir gut ergangen und ich denke dass ich überall durchgekommen bin. Jetzt kann ich endlich wieder mal was anderes machen als Lernen :) .

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Roboter, der Elchtest besteht

Im Video Robotic Mule (Maultier-Roboter) sieht man einen Roboter, der auf vier Beinen geht. Sein Gang sieht noch nicht sehr natürlich aus, aber funktioniert anscheinend schon recht gut, auch auf holprigem Gelände. Das spezielle daran ist aber, dass er trotz eines Fusstritts in die Seite nicht umfällt, er reagiert mit mehreren ausfallenden Schritten zur Gegenseite um den Tritt zu kompensieren und läuft weiter auf seinem Weg. Am besten schaut ihr euch das Video selber an :) .

Was ich komisch finde, ist dass seine Vorderbeine nach hinten durchgebogen sind und nicht auch nach vorne wie seine Hinterbeine. Bei einem Pferd ist das ja anders, dort sind sie parallel und nicht «gespiegelt». Hab dann mal unsere Katze beobachtet und dort ist es so wie beim Roboter. Wusste gar nicht, dass es da bei Vierbeinern verschiedene Arten gibt.

(Hier entdeckt.)

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How to Learn Any Language

Seit einiger Zeit habe ich ein 109-seitiges Büchlein auf meiner Leseliste. Es heisst How to Learn Any Language, auf Deutsch etwa Wie man jede Sprache lernen kann und hat den Untertitel Quickly, Easily, Inexpensively, Enjoyably and On Your Own. Darauf gekommen bin ich über ein Blog eines Amerikaners, der in China Mandarin lernt.

Inhalt

Zuerst erzählt der Autor namens Barry Farber seine Geschichte – wie es dazu kam, dass er heute 25 Sprachen sprechen kann, einige davon bruchstückhaft und andere auf hohem Niveau. Seine Liebe zu Sprachen begann im Latein-Unterricht, wo zu Beginn nur Wortschatz gelehrt wurde und er eine riesige Freude an den neuen Wörtern hatte. Als dann aber der Grammatik-Teil kam, und er dummerweise noch einen wichtigen Teil davon verpasste, verging ihm die Freude und obwohl er am Anfang Klassenbester war, musste er sich anstrengen, um das Fach gerade noch zu bestehen. Als eine Art Trotzreaktion fing er nebenbei an, mit Hilfe von chinesischen Pierarbeitern Chinesisch zu lernen. So geht es weiter und im Laufe seiner Aufenthalte in verschiedenen Ländern eignet er sich immer mehr Sprachen an. Der ganze Biografie-Teil ist sehr angenehm zu lesen, ist mit vielen Witzen und Anekdoten gespickt und man lernt etwas über Eigenarten und Verwandtschaften der Sprachen.

Als nächstes stellt er vor mit welchem System er heute, mit all der Erfahrung, eine Sprache lernt. Dabei sind einige Tipps und Tricks, unter anderem ein Merksystem, von denen man als Lernender sicher profitieren kann. Auch dieser Teil liest sich gut und ist mit vielen Beispielen ausgeschmückt. In einem separaten Grammatik-Auffrischer werden grundlegende grammatikalische Begriffe verständlich erklärt. Den kann man aber getrost überspringen, wenn man sich auch schon einmal ausserschulisch mit Grammatik befasst hat. Abschliessend schreibt er noch persönliche «Beurteilungen» zu verschiedenen Sprachen, welche auch nicht schlecht sind – Deutsch ist auch dabei :) .

Empfehlung

Jeder, der vor hat eine Sprache zu lernen oder schon dabei ist, sollte das Büchlein lesen, allein schon zur Inspiration. Anderen Sprachinteressierten empfehle ich mindestens den Biografie-Teil. Ich selber werde versuchen, einige der vorgestellten Techniken beim Lernen von Esperanto anzuwenden.

Auf Scribd gibt es das PDF direkt zum lesen oder zum runterladen.

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Gesehen: Death Proof

Nach den Deathly Hallows war ich das letzte Wochenende Death Proof schauen, das neuste Werk von Pulp-Fiction-Regisseur Quentin Tarantino.

Der Hintergrund der Handlung ist schnell erklärt: Es geht um einen verrückten Stuntman, der mit seinem «todessicheren» Auto Frauen totfährt. Tönt ziemlich makaber, ist auch so.

Bild aus Death Proof

Schauspielerisch bietet der Film viele bekannte Gesichter, von Kurt Rüssel (ach, man muss ihn einfach mögen) über Rose McGowan bis zu Tarantino selber, der das Mitspielen wieder mal nicht lassen konnte. Wer Die Hard 4 gesehen hat, wird Bruce Willis’ Filmtochter wiedererkennen – oder auch nicht, gell Reto ;) .

Zusätzlich gibts noch jede Menge witzige Sprüche, ausgefeilte Dialoge, derbe Action und ausgefallene Ideen – alles natürlich noch mit dem gewohnten Tarantino-Schliff versehen. Wer das mag, der wird im Kino seinen Spass haben. Für sanftere Gemüter ist der Film eher ungeeignet.

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Finito Harry Potter

Titelbild Harry Potter and the Deathly Hallows

Nach ungefähr 20 Stunden Lesen – die letzten 10 davon ununterbrochen – bin ich auch mit dem letzten Harry-Potter-Roman fertig, Harry Potter and the Deathly Hallows :) .

Für mich ist das Buch ein gelungener Abschluss einer schönen, spannenden und mitreissenden Geschichte. Dieses Mal dreht sich die Handlung fast nur um die drei «Helden» Harry, Ron und Hermine und findet nicht mehr in Hogwarts statt, der lustige Schulalltag kommt also nicht mehr vor. Das macht das Buch noch ein bisschen ernsthafter, obwohl Ron und Hermine natürlich auch dieses Mal immer wieder für Lacher sorgen. Mehr sag ich über die Geschichte nicht, Accio Buch und selber lesen ;) .

Hier noch meine Lieblingswörter aus dem Buch:

  • arse (Britisch Arsch)
  • flabbergasted (entgeistert)
  • befuddlement (Trunkenheit, Verwirrung)
  • ajar (angelehnt, halb offen)
  • doe (Häsin, Reh)

Nur fürs Protokoll: Ich habe auch Der Herr der Ringe gelesen und mir gefallen beide. (Werden Titel eigentlich auch in den Akkusativ gesetzt, müsste es heissen den Herrn der Ringe gelesen?)

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Mit MPlayer Fehler in Videos finden

Ausgangslage

Ich hatte zwei AVI-Dateien, die aufs Byte genau gleich gross waren und den gleichen Film beinhielten (ui, das Wort ist ja ungewohnt so in der Vergangenheit). Die SHA1-Prüfsumme war aber nicht gleich, was heisst dass sich vermutlich bei der Übertragung einer der Dateien irgendwo ein kleiner Fehler eingeschlichen hatte. Wie weiss ich nun, welche Datei fehlerhaft ist, also welche ich löschen kann? Diese Frage ist natürlich nur wichtig, wenn man perfektionistisch veranlagt ist ;) .

Lösung

MPlayer muss wieder mal her. Zuerst dachte ich daran, den Film einfach in höchster Geschwindigkeit abzuspielen, aber da Faktor 4,35 anscheinend das schnellste ist, geht das noch zu lange.

Zweiter Ansatz: Da beim Kodieren eines Videos dieses ja zuerst dekodiert werden muss, kann man den Film einfach mit einem möglichst schnellen Codec konvertieren und das Resultat verwerfen. Dazu noch stdout abschalten, damit nur die Dekodierfehler angezeigt werden. Mit mencoder geht das so:

mencoder video1.avi -ovc raw -oac pcm -o /dev/null > /dev/null

Beim zweiten Video gab’s einen Fehler von wegen ungültiges MP4-Frame, beim ersten nicht, also ist klar welches gelöscht werden kann. Vielleicht gibt es noch eine bessere Lösung, aber die funktionierte eigentlich ganz gut, obwohl sie nicht so elegant ist.

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