Master Debater

Der Titel kommt aus Austin Powers 3 und das ganze Zitat lautet so:

I might be no cunning linguist, but I’m a master debater, huaha!

:) . Ja, wie ich überhaupt darauf komme…

Ich habe gerade in der englischen Wikipedia nach dem Lied von Alanis Morissettte «I’m A Bitch I’m A Lover» gesucht, weil ich das Erscheinungsjahr wissen wollte, da kommt als erstes Suchresultat folgendes: List of songs about masturbation. Ich wusste ja bereits, dass die Wikipedia Probleme macht und es viele Listen gibt, aber so eine Liste hatte ich auch nicht erwartet ;) .

Wenn wir gerade beim Thema sind, die Statistiken von Wikimedia sind ziemlich interessant und beeindruckend. Eine kleine Auswahl aus der englischen Wikipedia:

Graphen für die einzelnen Sprachen und Projekte (Wikipedia, Wikibooks, Wiktionary) gibt’s auch jede Menge. Während beispielsweise die deutsche Wikipedia die zweitgrösste ist, hinkt das Wikiwörterbuch hinterher, es ist nur an 11. Stelle, sogar noch hinter der Plansprache Ido, dem kleinen Bruder von Esperanto.

Nachtrag: Das Lied ist ja gar nicht von Alanis Morissette, sondern von einer gewissen Meredith Brooks. Das erklärt auch, warum es im Alanis-Artikel nicht aufgelistet ist :) .

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Meldung bei lokalem Overlay in Gentoo

Seit ein paar Tagen hatte ich auf meinem Gentoo-System jedes Mal die folgende Meldung, wenn ich emerge benutzte:

Note: The repository at /usr/local/portage does not have a profiles/repo_name entry.
This can reduce the functionality of the repository in some cases.

So bringt man die Meldung wieder weg:

mkdir /usr/local/portage/profiles
echo local-overlay > /usr/local/portage/profiles/repo_name

Auf der Gentoo-Newsgroup gibt’s eine Erklärung dazu.

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Gesehen: Das Leben des David Gale

Titelbild The Life of David Gale

Da endlich Ferien sind und ich noch nicht lernen muss, habe ich begonnen meine Liste von Filmen, die ich mal schauen muss, «abzuarbeiten» :) . Gestern war Das Leben des David Gale (Originaltitel The Life of David Gale) dran (Wikipedia, IMDB).

Handlung

Professor David Gale (Kevin Spacey) ist Aktivist gegen die Todesstrafe und soll ironischerweise für einen Mord an einer Kollegin hingerichtet werden. Eine Journalistin (Kate Winslet) wird wenige Tage vor der Hinrichtung mit einem Praktikant zusammen – ein lustiges Team – geschickt, um den Verurteilten zu interviewen. Und natürlich steckt mehr hinter dessen Geschichte als es den Anschein hat.

Bewertung

Vor dem Film wusste ich nur, dass Kevin Spacey mitspielt. Er ist einer meiner Lieblingsschauspieler und spielt auch dieses Mal sehr überzeugend. Auch Kate Winslet hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Ich kann den Film empfehlen, er ist sehr atmosphärisch, hat gute Dialoge und die spannende Geschichte bringt einen zum Miträtseln.

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Lueged nöd ume …

Ja, wie geht es weiter? Zürcher und Aargauer würden sagen so:

Lueged nöd ume, de Fuchs gaht ume. Lueged nöd zrugg, de Fuchs gaht über d Brugg.

Die Rede ist von einem Spiel, das im Kindergarten gespielt wird. Es funktioniert in etwa so: Die Kinder sitzen in einem Kreis mit Blick nach innen. Ein Kind wird zum «Fuchs» ernannt und kriegt ein Tüchlein, mit dem es aussen um den Kreis läuft. Die Kinder singen den obengenannten Reim, bis der Fuchs das Tüchlein hinter ein Kind gelegt hat. Dieses muss dann versuchen, den Fuchs zu fangen, bevor er eine Runde gerannt ist und dessen Platz eingenommen hat.

Das lustige an der ganzen Geschichte ist nun, dass das Spiel anscheinend in jedem Kanton bekannt ist, aber der Reim überall anders geht. Im Kanton Luzern (wo Philippe herkommt, der das Thema aufgebracht hat) nämlich so:

Lueged nöd ume, de Plumpssack gaht ume.

Irgendwie lustig, wenn man nur den Fuchs kennt :) . Im Kanton Zug heisst es ziemlich ähnlich:

Lueged nöd ume, de Lumpesack gaht ume.

Im Kanton Thurgau und St. Gallen geht es so:

Fätzli gleit, niemertem gseit.

Wie heisst es in anderen Kantonen? In Bern oder in Graubünden zum Beispiel? Ist immer ganz interessant was bei solchen Vergleichen herauskommt – ich sage nur «Purzelbaum»…

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Justin Timberlake und ich

Mir wurde schon öfters gesagt, ich sähe aus wie Justin Timberlake. Das letzte Mal passierte das auf unserer Studentenreise in einer Herberge in Schweden, wo mir eine Wildfremde sagte: «Hey, you look a lot like Youstin Timberlake!» (Ja, sie sprach den Namen wirklich so aus.)

Ich selber hab nie wirklich gefunden, dass ich viel Ähnlichkeit mit ihm habe, abgesehen von der gleichen Haarfarbe. Heute in der 20 Minuten war aber ein Bild von ihm drin, wo ich sagen muss, ich glaube ich sehe sehr ähnlich aus von so einem Blickwinkel:

Justin Timberlake, mir ähnelnd

Wenn das also mit der Informatik nichts wird, kann ich mich ja immernoch als Justin-Timberlake-Doppelgänger versuchen ;) .

Nachtrag: Wie in einem Kommentar gefordert, hier ein Bild von mir zum Vergleichen ;) . Leider lach ich auf dem Foto nicht, aber es ist das passendste das ich gefunden habe.

Robin Timberlake

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Gesichtersuche bei Google

Wer heute die heute gelesen hat, weiss vielleicht bereits, dass Googles Bildersuche eine neue Funktion bekommen hat, die Suche nach Gesichtern. Es ist noch nicht offiziell, aber wenn man weiss, dass der Parameter imgtype heisst, kann man’s schon ausprobieren.

Also einfach eine normale Bildersuche starten und dann in der Adresszeile &imgtype=face anhängen und Abfrage nochmals abschicken. Und voilà, es erscheinen nur noch Bilder mit Gesichtern drauf. Als Werte kenn ich bis jetzt zusätzlich zu face noch news, welches nur Resultate von Nachrichtenseiten liefert. Kenn jemand noch andere?

Hab mal ein bisschen damit rumgespielt und wenn man zum Beispiel nach Gesichtern mit «Robin» sucht, ist mein Bild das dritte. Wenn man anstatt nach Gesichtern nach News sucht, erscheinen Bilder zu Tennis und Segeln, wo meistens von «Round Robin» die Rede ist :) .

Oder wenn man nach Gesichtern von Microsoft sucht, erscheint da Bill Gates oder der verrückte Steve Ballmer. Wenn man nach News dazu sucht, kommt lustigerweise ein Bild von Google als erstes Resultat. Auch lustig ist Idiot, mit zwei Bildern von Bush.

Werde die Funktion sicher ab und zu brauchen können. Zum Beispiel wenn ich nach einem Schauspieler suche, weil ich dessen Gesicht grad nicht im Kopf hab (und am Kopf hab ich nur mein eigenes). Wenn ich dann nach Gesichtern suche und vielleicht noch nach grossen Bilder, ist’s schon ziemlich nützlich.

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Bedenkliche Aspirin-Werbung

Vorhin konnte ich den Fernseher nach Dr. House nicht schnell genug abschalten und habe darum Werbung «erwischt». Und zwar die Werbung für Aspirin.

Ich glaube es gibt mehrere Ausgaben davon, aber die, die ich gesehen hab ging etwa so: Es steigen zwei junge Frauen einen Aussichtsturm hoch und zählen dabei ihre Schritte, wobei sie oben angekommen bei 400 oder so sind. Dann folgender Dialog:

Frau 1: Jetzt tun mir meine Beine weh. *stöhn*
Frau 2: Nimm doch ein Aspirin. *Schachtel hinhalt*
Frau 1: Aber ich hab doch keine Kopfschmerzen!
Frau 2: Aspirin hilft auch gegen Beinschmerzen. *wissend dreinschau*
Frau 1: OK. *Schachtel nehm*

Danach kommt noch eine Grafik von einem Körper mit rot eingefärbten Stellen (das übliche halt) und dann was in der Art von «Aspirin lindert jegliche Art von Schmerzen.» Eine andere Variante der Werbung ist nach dem Fitness, mit dem gleichen Dialog von wegen Beinschmerzen.

Was ich nicht schlimm finde, ist wenn man vielleicht ein paar Mal pro Jahr eine Kopfschmerztablette nimmt, wenn man es wirklich braucht (war zwar bei mir noch nie der Fall). Was ich aber schlimm finde, ist die Einstellung und Mentalität, die diese Werbung vermittelt: «Wenn dir mal das Bein ein bisschen weh tut, nimm einfach eine Aspirin und betäube den Schmerz.» Das kann’s ja wohl nicht sein.

Gibt’s darüber keine Bestimmungen, wie weit Medikamentenwerbungen gehen dürfen? Medikamente sollten nicht normale Konsumgüter sein und sie sollten nicht ohne Bedenken oder grundlos verwendet werden.

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Unicode-Bezeichner in Python

Momentan sind für Bezeichner (z. B. Variablennamen) in Python nur ASCII-Zeichen erlaubt. Dies ist schade, da für nicht-englische Programmierer, die Bezeichner in ihrer Muttersprache schreiben wollen, nichts anderes übrig bleibt, als die Wörter ins lateinische Alphabet zu transkribieren – was zum Teil nur mit Einschränkungen möglich ist – oder zu versuchen, die Wörter ins Englische zu übersetzen.

Für Python 3.0 wurde PEP 3131 (Python Enhancement Proposal, Python-Verbesserungsvorschlag) geschrieben, der vorschlägt für Bezeichner die von Unicode dafür empfohlenen Zeichen-Bereiche zu erlauben.

Am Anfang war Guido van Rossum, der Autor von Python, dem Vorschlag gegenüber eher ablehnend gestimmt. Es gab sowohl Fürsprecher als auch Widersprecher, doch nach viel Diskussion konnte Guido umgestimmt werden und er nahm den PEP an.

Ich war von Anfang an dafür und bin froh, dass der PEP angenommen wurde. Dies ist ein weiterer kleiner Schritt weg von der ASCII-Armut und hin zur Unicode-Vielfalt, jee :) .

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They’re, there oder their?

In der gestrigen Heute war ein Tagebucheintrag von Anna Nicole Smith abgebildet, der versteigert wurde. Darauf stand handschriftlich:

I hate men!! They suck. There scum. There not worthy. 5-31-92

Was an dem Text natürlich falsch ist, ist das «there», was soviel heisst wie «da» oder «dort». Hier wäre aber «they’re» richtig gewesen, eine Kontraktion von «they are».

Aller guten Dinge sind drei, und so gibt’s noch «their», das besitzanzeigende Fürwort (Possessivpronomen) der dritten Person Mehrzahl. Alle drei werden gleich ausgesprochen, es sind also Homofone, und deshalb werden sie oft verwechselt.

Dabei ist es eigentlich nicht so schwierig, die drei auseinander zu halten. Man muss sich einfach kurz überlegen, was man eigentlich mit dem Wort meint, wie zum Beispiel im Deutschen bei das/dass.

  • Überall wo «they are» gemeint ist, muss es «they’re» heissen.
  • Wo auf einen Ort hingewiesen wird, steht «there», wie auch bei «There is …», das englische «Es hat …».
  • Wo mit «Whose?» nach dem Besitzverhältnis gefragt werden kann, kommt «their» hin.

Hier kann man testen, ob man die drei Wörter im Griff hat.

Andere Beispiele für Verwechslungen sind «then» und «than» oder «it’s» und «its» – hier gibt es eine Liste mit 10 relativ häufigen.

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O’Reilly über den Computerbuchmarkt

Der bekannte Computerbuchverlag O’Reilly (weiss eigentlich jemand, wie man das ausspricht?) hat wieder einmal seinen vierteljährlichen Bericht über den Computerbuchmarkt herausgegeben.

Im Bericht werden die Veränderungen der Buchverkäufe in verschiedenen Kategorien analysiert. Die Zahl der verkauften Bücher sagt natürlich etwas aus über die Trends in dieser «Szene». Die Darstellung ist jeweils wie folgt:

Trends im Computerbuchmarkt

Die Grösse der Felder gibt an, wie viele Bücher in der Kategorie verkauft wurden. Die Farbe gibt die Veränderung in den letzten 12 Monaten an, wobei grün ein Wachstum, rot ein Rückgang und Schwarz neutral ist.

Web-Entwicklung

Was natürlich sofort auffällt und mich freut ist das grüngrüne Feld unten in der Mitte. Es ist Rails, mit 202% Wachstum :) . Der «Kommentator» sagt darüber:

Rails in the bottom middle was a small speck in last year’s first quarter post. Now the size of the box fits the size of its name at least.

Programmiersprachen

Auch erfreulich siehts bei den Programmiersprachen aus, wo Ruby und Python beide am wachsen sind. Visual Basic, C#, Java und C/C++ sind im roten Bereich, wobei interessanterweise C/C++ am wenigsten zurückgegangen ist. Auch hier der Kommentar:

Python is also experiencing good growth, just not at the blazing velocity of Ruby. I would expect by next year, we will see Ruby have an even larger share/square.

Digitale Medien

Rechts unten neben 3D Studio Max und Maya hat’s noch ein grünes Feld mit dem Text «ble». Ich vermute mal, dass das Blender ist, das freie 3D-Modellierungs- und Animationsprogramm, jee!

Nachtrag: Die detaillierte Analyse zur Sparte «Programmiersprachen» ist mittlerweile draussen.

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